Friday 20th of October 2017

 

Vom Traum zur Wirklichkeit -

eine Historie von 4 Monaten u. einigen langen Nächten



Kurz nach der Geburt ;- )    - > Entdeckung meiner Leidenschaft     für Dr. Böhm, bzw.

Wersi- Orgeln...

doch bis zur Realisierung/ Kauf sollte es noch ein wenig dauern     ...

29.08.2004:  Kauf einer transportablen WERSI Spectra über Ebay: (nach langer Suche

u. dem kurz zuvor getätigten Kauf einer WERSI Penta)

 

 

 

 

Beschreibung der Orgel seitens des Verkäufers:


"WERSI-Werksbau aus Halsenbach. Orgel ist voll ausgebaut. Memory-Schacht,

Life-Style. Diverse Software ist dabei, insgesamt 13 RAM-Karten.

Zum Instrument gehören ein 13-Tasten-Pedal und eine passende Orgelbank.

Das Modell CP ist ein transportables Modell. Ein entsprechender Koffer für

den Spieltisch und auch das Pedal ist dabei.
Das Instrument ist wunderschön, hat tolle Sounds und Sinus-Orgel-Klangfarben.

Zugriegel ermöglichen eine leichte Programmierung. 16-Spur-Sequencer vorhanden.

Ein Traum von Orgel.

 

Ein sehr freundlicher Verkäufer überbrachte uns die Orgel aus Berlin, erzählte uns deren l

angjährige "Geschichte" u. überließ uns neben der Orgel eine ganze Reihe von Kabeln,

2 Mikrofone, etc.
Hierfür auch auf diesem Wege nochmals vielen Dank an "FETTI" und -  Gruß nach Berlin   !!!

 

 

 

XX.09.2004:  Da die Orgel zwar technisch, jedoch optisch noch nicht ganz unseren Wünschen entsprach, entschlossen

wir uns die Spectra dementsprechend umzugestalten.
Doch das war leichter gesagt als getan ... denn - wo findet man schon ein Spezialisten für genau solch eine Aufgabe?
Nach Rücksprache mit mehreren Fachleuten, entschieden wir uns letztlich das Transportgehäuse der Orgel zu entfernen

u. die Wersi ganz neu lackieren zu lassen.
Bei dieser Lösung jedoch musste das gesamte Innenleben der Spectra ausgebaut werden... und auch das macht man

ja nicht jeden Tag ;-)- aber ich wollte u. musste das Risiko eingehen !


Zeitaufwand: ca.: 4,5 Stunden (inkl. einer ganzen Reihe von Digitalfotos (zur Sicherheit), bzw. der Numerierung

(Markierung) diverser Kabel).
Rest blieben:  2 Manuale, eine ganze Reihe  größerer Bauteile u. ein Korb voller Kabel.

 

 

______________________

 



 


______________________

 



 

______________________

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

20.09.2004: Abgabe des restlichen Orgelgehäuses, inkl. des Metallständers an einen Fachmann u. guten Bekannten:

Hansi Werndl, Ulm

 

 

 

 

 

Bei Hansi erfolgte die professionelle Umgestaltung der Orgel, sowie der Scan, bzw. das  Auftragen  der goldenen

WERSI-Aufkleber.

15.10.2004: Abholung der Orgel in Ulm

 

 

 

16.10.2004: Erneuter Ein-, bzw. Aufbau der Technik:  Dauer: 5,5 Stunden

 

 

 

_______________

 

 

 

 

 

 

 

Und das ist das Ergebnis:

(nach stundenlanger Tüftelei und intensivem Hoffen, daß die Orgel auch nach Einbau funktioniert).
Die Hoffnung hat sich im übrigen weitgehend erfüllt  !!! - und die Orgel sollte noch schöner werden !!!

 

 

 

 

________________




 

 

 

XX.11.2004:  Wie das Leben so spielt - beim Verkauf meiner o.g. Wersi Penta lernte ich einen Wersi-erfahrenen

Ebay-Käufer kennen, von dem ich im Verlaufe des Verkaufsgesprächs erfuhr, daß er seinerseits ein Vollpedal für

eine ebensolche Wersi Spectra verkaufen wollte, wie gerade ich sie hatte - Perfekt !!!

XX.12.2004:  Nachdem ich das Vollpedal hatte, stellte ich zu meinem Erschrecken fest, daß das Pedal zwar

anschließbar war; es aber wiederum in den Abmaßen nicht unter das  Metallgestell  einer transportablen Spectra

passte - dies war sodann der Auftakt einer nervenaufreibenden "Jagd" nach dem Untergestell einer "Standversion"

für die Spectra.

Nach etlichen Telefonaten, diversen Rücksprachen mit Schreinern, etc. erhielt ich endlich den "rettenden" Anruf -

ein Wersi-Händler aus der Umgebung bot mir gerade ein solches Untergestell  zum Kauf an - der

Vorbesitzer hatte jedoch irgendwann einmal die oberen Auflagekeile  abgeschnitten. Und dies erwies sich im

späteren Verlauf als ein echtes Problem.

 

 

 

_______________



 

 

 

Problem insofern, als daß kaum ein Schreiner in der Umgebung willens war, genau zwei solche Keile herzustellen.

Nach -sage und schreibe- 7 Schreinerbesuchen war es vollbracht - ich fand einen Handwerksmeister der sich

des guten Stückes annahm u. die benötigten Keile anfertigte.

Glücklicherweise hatte der bereits genannte Wersi-Händler mit ein original Seitenteil leihweise mitgegeben,

sodaß wir eine entsprechende Vorlage hatten.

Hierfür auch an dieser Stelle nochmals recht herzlichen Dank !!!

 

 

 

 

 

 

 

 

Fehlte noch eine passende Orgelbank - diese baute ich aus Kostengründen -vorerst provisorisch- mit Material aus dem

Baumarkt.

Anschließend brachte ich wiederum alles nach Ulm - dort erfolgte erneut die gewünschte Schwarzmetalliclackierung

- ich war begeistert.

Fehlte nur noch der abschliessende Zusammenbau, welcher sich aufgrund der internen Kabelverbindungen schwieriger als

erwartet darstellte.

Aber auch das war zu bewerkstelligen ;-) ....

 

 

_________________________________________

 

Letzte Checks - u. dann das Ergebnis:


Ende gut - alles Gut  !!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hauptmenü


Powered by Joomla!. Designed by: Free Joomla 1.5 Theme, .tv domain hosting. Valid XHTML and CSS.